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Thema: EU-Fluggastrechteverordnung - Leitfaden zur Abwicklung

  1. #81
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    Na ja, du kannst dir sicher sein, dass es eine Fluglinie nicht soweit kommen lässt. Geht um die Drohung bzw den Antrag.

  2. #82
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    Die Lufthansa sicher nicht, aber ich könnte mir vorstellen, daß manche "exotische" Luftlinie das erstmal nicht so ernstnimmt und es drauf ankommen läßt.
    Wer die Wahrheit im Wein sucht, darf nicht nach einem Achterl schon aufgeben.

  3. #83
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    Da hast du recht. Wobei nicht ernst nehmen, funktioniert bei denen so wie bei den üblichen Verdächtigen: Post einfach nicht beheben oder Entgegennahme verweigern ... bis der Exekutor vor der Cockpit-Tür steht.

  4. #84
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    Ich vertrete gerade einen Mandanten gegen laudamotion. Sehr lustig fand ich, dass die jetzt aufgrund meines Schreibens den MD angeschrieben haben und den Anspruch ablehnen, weil er einen Anwalt eingeschalten hat. Er habe sich ja in den AGB dazu verpflichtet ihnen 28 Tage Zeit zu geben und in dieser Zeit nur selbst mit ihnen zu korrespondieren...

  5. #85
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    Ja, das ist skurril. Wobei die Bestimmung in den AGB wohl weder überraschend, noch gröblich benachteiligend ist.
    Zumindest die Nichtzahlung deiner Kosten innerhalb dieser Zeit können sie dir wohl abringen.
    Aber mit Anspruch an sich hat das natürlich nichts zu tun. Entweder es besteht ein Anspruch oder eben nicht.
    Wobei es auch andere Fluglinien so handhaben, dass sie Anwaltskosten nicht zahlen, wenn überhaupt kein persönliches Aufforderungsschreiben mit 14tägiger Frist vorangegangen ist. Habe bisher noch keinen Kollegen gehabt, der - nachdem Anspruch bezahlt wurde - Kosten eingeklagt hat.
    Geändert von JackSlater (15.07.2019 um 18:20 Uhr)

  6. #86
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    RA-Aufforderungsschreiben und nach der Ablehnung sofort am BG Schwechat klagen, ohne lange zu fackeln. Dann nicht das Flugzeug pfänden, sondern die Start- und Landerechte.

    Alles andere ist reine Zeitverschwendung
    No future on a dead planet!

  7. #87
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    Zitat Zitat von JackSlater Beitrag anzeigen
    Ja, das ist skurril. Wobei die Bestimmung in den AGB wohl weder überraschend, noch gröblich benachteiligend ist.
    Zumindest die Nichtzahlung deiner Kosten innerhalb dieser Zeit können sie dir wohl abringen.
    Aber mit Anspruch an sich hat das natürlich nichts zu tun. Entweder es besteht ein Anspruch oder eben nicht.
    Wobei es auch andere Fluglinien so handhaben, dass sie Anwaltskosten nicht zahlen, wenn überhaupt kein persönliches Aufforderungsschreiben mit 14tägiger Frist vorangegangen ist. Habe bisher noch keinen Kollegen gehabt, der - nachdem Anspruch bezahlt wurde - Kosten eingeklagt hat.
    Ein Aufforderungsschreiben ist schon deshalb empfehlenswert, weil ja sonst ein Anerkenntnis gem § 45 ZPO möglich wäre. Die Mandanten haben aber in aller Regel ohnehin zuerst selbst einmal den Ausgleich geltend gemacht (und vergebens auf eine Antwort gewartet). Ich spare mir dann das Aufforderungsschreiben (das wird ohnehin immer ignoriert) und klage gleich, es sei denn, der Md hat außergerichtlich noch nicht aufgefordert.

  8. #88
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    Zitat Zitat von lexwolf Beitrag anzeigen
    Dann nicht das Flugzeug pfänden, sondern die Start- und Landerechte.
    Ein zum Start bereitstehendes Flugzeug mit Passagieren zu pfänden wäre aber mehr Action
    Wer die Wahrheit im Wein sucht, darf nicht nach einem Achterl schon aufgeben.

  9. #89
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    Zitat Zitat von JackSlater Beitrag anzeigen
    Ja, das ist skurril. Wobei die Bestimmung in den AGB wohl weder überraschend, noch gröblich benachteiligend ist.
    Zumindest die Nichtzahlung deiner Kosten innerhalb dieser Zeit können sie dir wohl abringen.
    Aber mit Anspruch an sich hat das natürlich nichts zu tun. Entweder es besteht ein Anspruch oder eben nicht.
    Wobei es auch andere Fluglinien so handhaben, dass sie Anwaltskosten nicht zahlen, wenn überhaupt kein persönliches Aufforderungsschreiben mit 14tägiger Frist vorangegangen ist. Habe bisher noch keinen Kollegen gehabt, der - nachdem Anspruch bezahlt wurde - Kosten eingeklagt hat.
    Ja, das mit den Kosten ist klar. Aber ich denke eher schon, dass eine solche Klausel in AGB überraschend ist. Ob sie auch gröblich benachteiligend ist, will ich nicht entscheiden; prohibitiv bei der Geltendmachung ist es wohl alle mal.

    Toll ist bei laudamotion auch, dass man die Ansprüche nur über ein Webformular und jeweils nur für eine Referenznummer geltend machen kann. Wenn der Kunde also denkt es reicht, wenn ich die weiteren Referenznummern im Text angebe, dann kommt er erst sehr spät drauf', dass die weiteren Referenznummern gar nicht bearbeitet wurden.

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