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Thema: Totenkopf statt Sakko: Jungrichter verliert Job

  1. #1
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    Standard Totenkopf statt Sakko: Jungrichter verliert Job

    https://diepresse.com/home/recht/rec...r-verliert-Job

    Der Betroffene entgegnete, die Justiz habe ihn nur wegen seiner Transsexualität loswerden wollen. Er fühlte sich diskriminiert und ging nun selbst vor Gericht.
    Da denkt man, beim aktuell vorherrschenden Mangel an freien Stellen sortieren die eh schon sehr hart aus, und dann sowas

  2. #2
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  3. #3
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    Er habe in der Arbeit ein ärmelloses Shirt mit Totenkopfaufdruck getragen, sodass seine Tätowierungen am Oberarm sichtbar wurden. Er neige zu einer ordinären Sprache und bezeichne Vorgesetzte als „brainfucked“oder „brainfarted“, wenn sie ihn wegen mangelnder Arbeitsleistung rügen. Und sogar gegenüber dem Justizminister habe er sich daneben genommen. Wegen solcher Vorwürfe wurde ein Richteramtsanwärter vom Präsidenten des für ihn zuständigen Oberlandesgerichts (OLG) gekündigt. Der Betroffene entgegnete, die Justiz habe ihn nur wegen seiner Transsexualität loswerden wollen. Er fühlte sich diskriminiert und ging nun selbst vor Gericht.

    Danke auch für die E.

  4. #4
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    Danke für die Entscheidung.

    Wenn man beim Gerichtsjahr und in der Zeit danach ein bisschen mit den Übernahmswerbern mitgefiebert hat und die diversen Horrorgeschichten von der psychologischen Eignungsuntersuchung mitbekommen hat, wo an einem einzigen Engpass Unmengen an nicht unlängst per Operation geschlechtsinvertierten Menschen ausgefiltert wurden, liest sich das gleich noch viel lustiger. Bestätigt meine Meinung von solchen "Psychotests" als Momentaufnahmen (als Zukunftsprognosen sind die ohnehin nicht geeignet), ob jetzt hier oder beispielsweise beim Erwerb einer Waffenbesitzkarte.

  5. #5
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    Ich kann mich gut an meine erste Verhandlung in Wien erinnern (ich verschweige Gericht und Namen d. Richters): Es erschien eine schlurfende Gestalt, die sehr an Otto Waalkes erinnerte; der Talar stand offen, darunter sah man ein halsfernes (weil durch häufiges Tragen ausgeweitetes) T-Shirt im typischen OP-Grün und Franserljeans. Man wartete nur darauf, dass er ottomäßig "u-u" sagte. Der Talar sah eher wie ein Morgenmantel aus.

    Nach der ersten Überraschung stellte ich mich darauf ein. Er war/ist ein sehr freundlicher und kompetenter Richter, bei dem ich gern verhandle.

  6. #6
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    Reißerische Überschrift im Presse-Rechtspanorama,

    Wenn man die E liest, wird klar, dass der Hauptgrund für die Trennung fachliche Mängel waren, und zwar sowohl in qualitativer als auch in quantitativer (Arbeitstempo) Hinsicht. Das zog sich offenbar durch zahlreiche Beurteilungen. Die Kleidung dürfte eher als zusätzlicher Punkt hinzugekommen sein...

  7. #7
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    Ich glaube ganz ehrlich, dass da so richtig gar nichts passiert wäre, wenn er nicht den Minister angemault hätte. Da wird dann wohl jemand nachgefragt haben...

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