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Thema: Digitale Diktiergeräte - Elektronische Spracherkennung

  1. #141
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    Richtig, aber die Frage von Huckle war, ob jemand mit diesem "Fachvokabular" Erfahrung hat und da ist mir dieser Bericht im Klon des AnwBl aufgefallen.

    Jede Spracherkennungssoftware sei es IBM, Philips, Windows oder Dragon, muss vom Benutzer noch selbst angelernt werden, weil diese Programme für die (umsatzträchtige) breite Masse und nicht für einzelne Berufsgruppen geschrieben wurden.

    Ich habe sogar mit der gratis Windows-Spracherkennung nach einer Anlernphase ganz gute Ergebnisse erzielen können (siehe mein Posting oben) und ich kenne einige Kollegen, die noch Dragon Version 5 bzw. 7 verwenden und nach einigen Jahren des Anlernens das System soweit haben, dass es gut funktioniert.

    Der springende Punkt bei diesem Zusatz-Fachvokabular für österreichisches Recht, welches der Kollege, der in diesem Magazin erwähnt wird, anscheinend verwendet, ist, dass dadurch die sogenannte Anlernphase entfällt und man nicht wochenlang Zeit damit verplempern muss, das Programm "anzulernen".

  2. #142
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    Nachdem schon einige Zeit vergangen ist und die genannten Geräte dementsprechend schon überholt sind, lasse ich den Thread wieder aufleben.
    Frage: Hat wer ein aktuelles Digitales Diktiergerät, das er empfehlen kann.
    Hab mir jetzt Philips und Olympus angeschaut. Da gehts ab ca 300 bei den mir ordentlich erscheinenden los. Kann man auch ein billigeres nehmen?
    Übrigens kann ich den irgendwo oben erwähnten markanten Unterschied im Preis zwischen den beiden Marken nicht erkennen. Bei den Spitzengeräten ist Olympus eigentlich keinen Deut besser.
    Letzte Frage: Nutzt irgendwer die Software von Philips für's Iphone?

  3. #143
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    Also wir haben seit Beginn Philips. Für den Preis der Profigeräte ist die Leistung iO, aber nicht perfekt. Ich musste schon mehrfach Geräte austauschen. Wegen des Preises lasse ich bei ebay eine Suche laufen, die mir Angebote des LFH 9600 mailt. Ich habe aktuell drei Geräte, sollte eines kurzfristig kaputt werden. Kann man ca. um 120/150 ersteigern.

    Die kostenlose iPhoneSoftware ist nett, aber man muss die teure Serversoftware kaufen und installieren lassen, außer man kennt sich recht gut aus. Wenn es sein muss, würde ich Dateien vom PC aus mailen. Bzw. kann man ja auch Spracherkennung des iPhone in Grenzen nutzen. Interessanterweise ohne anlernen recht gut.

    Als Händler kann ich Herrn Sahora http://www.bicom-europe.at empfehlen. Er hat beide Marken und kann objektiv beraten, wobei ich mEn glaube, dass er keinen Favoriten hat, O ist denke ich etwas günstiger, vor allem der Fußschalter. Er kennt sich auch mit der Software sehr gut. Fairerweise sollte man bei ihm kaufen, wenn man sich von ihm beraten lässt. Ein Vorteil ist dann, dass er auch später kostenlosen Telefonsupport gibt, wenn es mit der Installation Probleme geben sollte.

  4. #144
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    Ich kann das Olympus DS 5000 empfehlen.

    MfG

  5. #145
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    Nachdem Dragon Naturally Speaking (www.nuance.de) nach wie vor das Maß aller Dinge zu sein scheint, habe ich dazu ein paar Fragen (die Homepage ist leider unübersichtlich und lässt etliche Fragen offen):

    Kann man bereits dem Premium Wörter durch einscannen beibringen (wie in diesem thread von cbk beschrieben) oder geht dass erst ab der (zum bloß Probieren mE zu teuren) Professional-Version?

    Wie sieht das mit der Lizenzierung aus? Kann ich das Premium-Produkt zu Hause und im Büro nutzen? Habe ich dann dasselbe (eingelernte) Vokabular? Oder geht so eine Nutzung überhaupt erst ab der Professional-Version?

    Angeblich funktioniert Dragon Naturally Speaking nur mit dem Headset gut, vor Diktiergeräten, App aber auch dem Bluetooth-Headset wurde mir abgeraten... Kann das jemand bestätigen? (Insbesondere der Unterschied zwischen analogem Headset und Bluetooth erschließt sich mir nicht)

  6. #146
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    Zitat Zitat von schmechi Beitrag anzeigen
    Angeblich funktioniert Dragon Naturally Speaking nur mit dem Headset gut, vor Diktiergeräten, App aber auch dem Bluetooth-Headset wurde mir abgeraten... Kann das jemand bestätigen? (Insbesondere der Unterschied zwischen analogem Headset und Bluetooth erschließt sich mir nicht)
    Der Kollege hat lange in Philips diktiert und das Sek hat vorne mit Dragon erkannt und dann optimiert. BT Headset sollte auch gehen, würde ich probieren. Bei Amazon könnte man auch zurückschicken, falls es nicht klappt.

    Die Wortschätze sind bei mir in der Praxis nicht so relevant - die paar Wörter kann man schnell eingeben ...

  7. #147
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    Zitat Zitat von cbk Beitrag anzeigen
    Der Kollege hat lange in Philips diktiert und das Sek hat vorne mit Dragon erkannt und dann optimiert. BT Headset sollte auch gehen, würde ich probieren. Bei Amazon könnte man auch zurückschicken, falls es nicht klappt.

    Die Wortschätze sind bei mir in der Praxis nicht so relevant - die paar Wörter kann man schnell eingeben ...

    Aber genau darin liegt ja der Unterschied zwischen Basisversion und teurem Legal, oder? Bzw. gibt es ja auch eine Version eines österreichischen RAs... Wenn das Premium den Wortschatz nicht erweitert bzw. Vokabular "lernt" könnte ich ja gleich die billigste Home-Version nehmen... Ich muss gestehen, dass auf der Homepage die Unterschiede zwischen den Versionen nicht ganz klar herausgearbeitet werden...

    Was meint nuance zB damit: "Möglichkeit zum Exportieren eigener Begriffe samt Eigenschaften im XML-FGormat" (erst ab Professional) Was ist damit gemeint? Das Erlernen von Vokabular überhaupt? Oder eben die Möglichkeit, dieses Vokabular auf einer anderen Arbeitsstation zu verwenden?

  8. #148
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    Also wir haben nur die günstige Variante, die auch neue Wörter lernen kann. Und dies sind gar nicht so viele. Einerseits kennt das System schon viel und Exzindierungsklage kann man ja einmal anlernen - dauert ein paar Sekunden. Und wenn du 100 Wörter anlernen muss, dann ist das schon viel. Wenn man jedoch als Arzt diktiert wird das vermutlich anders sein, aber RA schreiben idR doch zu 99,9% mit dem Normalwortschatz.
    Ich würde die Normalversion kaufen, mit dem beiliegenden BT-Mico um ca. 100,- (waren es damals). Damit sind wir super ausgekommen.

    Es gibt auch einen Koll der einen Wortschatz anbietet - aber ich glaube nicht, dass das (noch) besser funktionieren wird.

  9. #149
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    Verwendest du es eigentlich nach wie vor?

  10. #150
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    Nein - der Vorteil zu einem raschen - und vor allem sicheren Schreiben, wo der Text nicht am PC mitgelesen und geprüft werden muss - ist zu gering. Aber an sich geht es gut.
    Kurze Texte, Mails zB - lohenn den Aufwand nicht.
    Bei langen Texten muss ich doch oft nachdenken und ändere den Text wieder - hier ist die Spracherkennung irgendwie eine Hürde, die das Schreiben nicht so unmittelbar macht - wenn auch der Zeitverlust sehr minimal ist. Aber es bringt einem doch etwas aus dem Flow.

    Und einfache Text diktiere ich und lasse von unserer Sek schreiben. Aber wenn ich die nicht hätte, würde ich DS wohl öfter verwenden.

  11. #151
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    Standard Diktiergerät mit Schreibfunktion

    Hallo liebe Kollegen,
    hat jemand Erfahrung mit Diktiergeräten, die das Gesprochene gleich in Text umwandeln? Es soll ja mittlerweile sehr gute Geräte - abgestimmt auf die juristische Sprache - geben.
    Zumindest für interne Notizen und einfachen Schriftverkehr könnte man das Sekretariat damit ja entlasten.
    Die Software des iPhones ist mMn nicht wirklich tauglich dafür.....
    Wäre für Info sehr dankbar.
    Danke u lG

  12. #152
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    Hallo!

    Zu diesem Thema gibt es einen langen Threat, mit viel Erfahrungsberichten (auch aktuelle):

    http://www.cbk.at/forum/showthread.p...pracherkennung

    Ich verwende das SpeechMike Premium Air von Philips und habe dazu die Dragon Software mit dem Zusatzpaket für Juristen. Ich verwende sie für alle Schreiben. (Ich habe auch keine Schreibkraft). Man muss nachher schon sehr genau Korrekturlesen, es geht aber viel schneller als selber schreiben. Mein Regiepartner ist auch sehr zufrieden, er lässt das Sekretariat Korrekturlesen und meint, dass es schneller geht, als schreiben lassen.

  13. #153
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    Ich habe die Themen zusammengefügt.

  14. #154
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    Ich warte noch den neuen PC ab, werde dann aber (wieder) Dragon Prof Ind 15 (€ 300,-- netto) installieren.

    Ich glaube nicht, dass juristische Zusatzvokabulare viel bringen, weil ich ja auch meine Dateien scannen lassen kann (auf einmal) und dann alle meine Wörter (inkl. MD) habe.

    Als Mikrophon soll das Speechmike sehr gut sein, das gibt es (mit Kabel) bei Amazon um 185,-.
    Ich habe noch von Dragon ein kabelloses, das man ans Ohr klemmt, aber die Verbindung BT klappt nicht immer, die Qualität ist nicht optimal. Das Speechmike gibt es auch kabellos um ca 300,-.

    Hier noch Anbieter:

    www.diktiertechnik.at
    www.sprachcomputer.at/iurisdictation
    www.heindl-vetter.at/cms/produkte/diktiersysteme
    https://edv2000.net/diktieren-sprach...ales-diktieren

    Wenn jemand aktuelle Tips / Tricks / Empfehlungen hat, gerne hier!
    Geändert von cbk (15.10.2018 um 14:11 Uhr)

  15. #155
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    Ich kann dir nur sagen, das Vokabular bringt schon was. Vor allem bei den juristischen Abkürzungen. Wenn du sagst. Begebeel, schreibt es richtig BGBl. Oder Vauwegeha --> VwGH. Dh richtig geschrieben und Groß- und Kleinschreibung passen auch. Aber natürlich: man kann alles einlernen. Man kann auch Aussprache eingeben, also nach der reinen Aussprache und dann eingeben, was er wirklich schreiben soll. Deine Einlernphase wird halt 2-3 Monate und nicht 2-3h dauern. Aber machbar ist es allemal.

  16. #156
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    Zitat Zitat von JackSlater Beitrag anzeigen
    Ich kann dir nur sagen, das Vokabular bringt schon was. Vor allem bei den juristischen Abkürzungen. Wenn du sagst. Begebeel, schreibt es richtig BGBl. Oder Vauwegeha --> VwGH. Dh richtig geschrieben und Groß- und Kleinschreibung passen auch. Aber natürlich: man kann alles einlernen. Man kann auch Aussprache eingeben, also nach der reinen Aussprache und dann eingeben, was er wirklich schreiben soll. Deine Einlernphase wird halt 2-3 Monate und nicht 2-3h dauern. Aber machbar ist es allemal.
    ich hab auch nach jahren des pausierens wieder das digitale diktieren mit Dragon angefangen, hab mir auch den juristischen Wortschatz vom kollegen schirnhofer (sprachcomputer.at) dazugekauft. ich lasse das System seit der Einrichtung überhaut nichts lernen, weil es so gut funktioniert, dass ich sorge habe, dass es durch das weitere lernen wieder etwas verlernt (schlampereien, die man nicht akribisch ausbessert, verschlechtern sonst die erkennungsrate). die Mehrkosten des juristischen Wortschatzes spielen sich nach meiner Einschätzung in kürze herein und verhindern frustrationserlebnisse. wir sprechen hier von kosten für das gesamte System, die deutlich unter der hälfte der monatlichen kosten einer sekretärin liegen, wer sich wegen ein paar hunderter auf oder ab für den Wortschatz noch stundenlang mit selbst-anlernen des spracherkennungssystems beschäftigen will, soll er, ich mach da lieber etwas anderes...

  17. #157
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    Also das Anlernen an das ich dachte dauerte ein paar minuten - den Ordner angeben, wo meine WOrd-Datein (SS, Briefe) liegen und das System lernt alle (!) diese Wörter - da hab ich kein einziges nachgesprochen ...

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